Notícia

Taula de tarifes per a la gestió de l’aigua del conveni col·lectiu 2018

06-08-2020

Angesichts dieser Hindernisse wenden sich immer mehr Versorgungsunternehmen mit dem NRW-Management durch öffentlich-private Partnerschaftsverträge, die als Performance-Based Contracts (PBCs) bekannt sind. PbC sind eine Form der ergebnisorientierten Finanzierung, bei der die Zahlung an den Auftragnehmer an die Leistung gekoppelt ist. Der Vertragspartner geht ein erhebliches Risiko ein, verfügt aber über die Flexibilität und diskretionäre Festlegung der Ergebnisse. Diese für beide Seiten vorteilhafte Beziehung ermöglicht es Versorgungsunternehmen, auf das ihnen fehlende technische Know-how und die Ausrüstung zuzugreifen und gleichzeitig das Risiko zu minimieren, die NRW-Ziele nicht zu erreichen. Darüber hinaus behalten die Versorgungsunternehmen die Kontrolle über ihre Tätigkeiten und Vermögenswerte, wodurch sich die NRW-PBCs geringfügig von den traditionellen Formen der Beteiligung des Privatsektors unterscheiden. PBCs erfordern bestimmte Kriterien und Gebrauchsbedingungen, um wirksam zu sein. Sie sind möglicherweise nicht für alle Situationen geeignet und müssen sorgfältig und unter den örtlichen Gegebenheiten umgesetzt und verwaltet werden. Allerdings kann eine gut konzipierte PBC 68 % effektiver sein, um NRW zu reduzieren als Initiativen von Versorgungsunternehmen allein. Die finanzielle Tragfähigkeit und betriebsbereite Leistung der Wasserversorger wird stark durch zu hohe Mengen an nicht-ertragsgebundenem Wasser (NRW) beeinträchtigt. NRW bezieht sich auf die Differenz zwischen der Wassermenge, die in das Verteilungssystem eindringt, und der Wassermenge, die den Verbrauchern abgerechnet wird.

Die öffentlichen Wasserversorger in Entwicklungsländern sind sehr daran interessiert, das NRW-Niveau zu senken, sehen sich aber vielen Zwängen und wenigen Anreizen für Effizienz ausgesetzt. Schwache Governance-Rahmenbedingungen, Preise, die nicht die Kosten der Lieferung widerspiegeln, und ein Mangel an technischem Know-how für die Durchführung eines effektiven NRW-Programms erklären einige der Komplexitäten hinter dieser Herausforderung. Die Weltbankgruppe (WBG) und die International Water Association (IWA) haben 2016 in Zusammenarbeit mit der Public-Private Infrastructure Advisory Facility (PPIAF) eine globale Partnerschaft eingerichtet, um Länder bei der Verbesserung des Managements von NRW durch PBCs zu unterstützen. Das Programm zielt darauf ab, das Bewusstsein für das Thema NRW zu schärfen, bewährte Verfahren zu erfassen, die Vorbereitung solcher Verträge zu vereinfachen und zu straffen und deren Umsetzung in Entwicklungsländern zu unterstützen. Ein zentrales Ziel ist es, Marktinteresse an diesem innovativen Vertragsmechanismus zu wecken, indem unterstützende Rahmenbedingungen für entstehende oder unreife Lieferantenmärkte gefördert werden. Dies geht einher mit dem Ziel, Versorgungserfahrungen zu fördern, um eine umfassendere und fundiertere Berücksichtigung von PBCs zur Bekämpfung von Wasserverlusten zu ermöglichen. IWA leitet eine Reihe von Aktivitäten, die die Qualifikationen potenzieller Auftragnehmer verbessern und das Bewusstsein für bevorstehende Möglichkeiten schärfen werden. Die fortgesetzten Bemühungen werden ein tieferes Verständnis sowohl der angebots- als auch der nachfrageseitigen Beschränkungen ermöglichen und eine wirksamere sektorübergreifende Zusammenarbeit ermöglichen.